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Ich bin dann mal weg: Neues Jahr, neuer Job!

Ich bin dann mal weg: Neues Jahr, neuer Job!

Die Kollegen nerven, die Arbeitslast wird immer stärker und Anerkennung gibt es schon von Anfang an sowieso nicht. Wenn dann auch noch der Herr Meyer, einen Weihnachtsbonus erhält und man selber nur einen feuchten Händeschlag bekommt, dann ist es so weit: Man hat die Nase voll von seinem Job! Besonders im Dezember und Januar spielen viele Arbeitnehmer mit dem Gedanken, den Job zu kündigen und dem Chef als Weihnachtsgeschenk die Kündigung auf den Tisch zu knallen. Andersherum ist das allerdings auch der Fall, denn ab November werden von Firmen vermehrt Kündigungsschreiben verschickt. Oh du Fröhliche, oh du Selige – panikbringende Weihnachtszeit? Wir klären, wer denn hier wirklich wen zu Weihnachten und Neujahr kündigt und ob auch Sie schon mal Ihren Lebenslauf überarbeiten sollten.

Bewerbung

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Während bei den Arbeitnehmern zum Ende des Jahres häufig die Luft raus ist und die meisten sich sehnlich die Feiertage herbeiwünschen, geht bei vielen Arbeitgebern ab Ende November die Planungszeit für das neue Jahr los. Häufig werden in diversen Meetings Umstrukturierungen und neue Pläne für das kommende Jahr entworfen und dabei leider nicht selten der eine oder andere Mitarbeiter überflüssig gemacht. Deshalb werden dann pünktlich zu Weihnachten die Kündigungen an die betroffenen Kollegen rausgeschickt – diese können sich allerdings mit einer Kündigungsschutzklage wehren. Häufig ist hier nur das Problem, dass niemand über die Feiertage zu erreichen ist, denn sowohl das Arbeitsamt als auch fast alle Rechtsanwälte sind im meistens bis zum Januar geschlossen.

Diese Weihnachtskündigungen können allerdings teilweise auch einen finanziellen Grund haben, denn zum Jahresende wird das Etat für das neue Jahr festgelegt bzw. das übrige Geld für das laufende Jahr zusammengetragen. Eine Kündigung wird nicht selten dann eingereicht, wenn im laufenden Budget noch Geld für eine Abfindung drinnen ist, während das Etat für das nächste Jahr ein bisschen knapper ist. Kündigung aus finanziellen Gründen ist also keine Seltenheit – noch häufiger ist allerdings die Kündigung von Seiten des Arbeitnehmers kurz nach den Feiertagen.

Feuerwerk

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Die meisten von uns verbringen die Feiertage gemütlich zu Hause und mit der Familie. Man hat endlich mal Zeit, ganz in Ruhe zu essen und sich über die eigene Situation Gedanken zu machen. Dabei kommt das Gespräch garantiert auch auf den eigenen Job und nicht selten kristallisiert sich über die Feiertage heraus, dass man so nicht mehr im nächsten Jahr weitermachen möchte. Das ist kein Einzelfall, denn jeder 5. Arbeitnehmer reicht im Januar, also nach den Feiertagen, die Kündigung ein und wagt einen Neuanfang. Die Gründe für die Kündigung sind häufig im Umfeld zu suchen, denn 1 von 10 Angestellten verlässt die Firma, weil er mit den Kollegen nicht klar kommt.

Besonders für junge Menschen ist aber häufig die Zahl auf dem Gehaltscheck zu niedrig und daher ein Grund, nach einem neuen Job zu suchen. Dagegen ist in der 55+ Generation besonders der Arbeitsweg ein Thema, bei dem keine Kompromisse gemacht werden. Einen neuen Job anzufangen kann natürlich sehr aufregend sein, für ein Viertel der Arbeitnehmer ist es aber gerade dieser Nervenkitzel, der sie zu einem neuen Job treibt – eine neue Herausforderung wird von vielen geradezu verlangt.

Haben Sie sich auch entschieden, Ihren Job zu wechseln? Dann sind hier ein paar Tipps, mit denen Sie Ihre alte Firma und Kollegen mit Stil verlassen – denn man trifft sich bekanntlich immer zwei Mal im Leben.

  • Bestehen Sie nicht auf die Kündigungsfrist, sondern geben Sie Ihrer Firma die Chance, in einem angebrachten Zeitraum Ersatz für Sie zu finden.
  • Bieten Sie an, Ihren Ersatz einzuweisen und Fragen zu beantworten.
  • Verfallen Sie nicht in eine “Nach mir die Sintflut Haltung” während Ihrer letzten Tage im Unternehmen. Das macht keinen guten Eindruck.
  • Halten Sie Ihre Firma bei Gegenangeboten nicht hin, wenn Sie überhaupt nicht vorhaben, dort auch tatsächlich zu bleiben.
  • Verabschieden Sie sich anständig von allen – nicht nur per Email, sondern persönlich.
  • Bedanken Sie sich bei denen, die Ihnen während Ihrer Karriere in dem Unternehmen geholfen haben. Die Leute werden sich daran erinnern!

Mögen Sie Ihren Job, aber Ihr Schreibtisch ist nicht der Renner? Wir haben uns mal spaßeshalber den Perfekten Schreibtisch ausgemalt.

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Bei einer Bewerbung sollte natürlich im Idealfall kein Rechtschreibfehler zu sehen sein. Wir haben Wörterbücher und Gesetzbücher, damit Ihnen das garantiert nicht passiert.

Für noch mehr Informationen rund um Büro und Arbeit schauen Sie doch mal auf unserer Facebook-Seite oder bei uns auf Twitter vorbei.

Die Gründe für die Kündigung sind häufig im Umfeld zu suchen, denn 1 von 10 Angestellten verlässt die Firma, weil er mit den Kollegen nicht klar kommt.
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