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Smalltalk: Die hohe Kunst des “kleinen Gesprächs“

Smalltalk: Die hohe Kunst des “kleinen Gesprächs“

Die wohl leichteste und unverfänglichste Gesprächsform, der Smalltalk, entpuppt sich für viele Menschen als ein scheinbar unüberwindbares Hindernis. Besonders für Selbständige ist es aber wichtig, durch freundliches Geplauder mit Kunden oder Geschäftspartnern für eine entspannte und lockere Atmosphäre zu sorgen. Doch genau das sorgt bei vielen für Kopfzerbrechen. Wie beginne ich das Gespräch? Wirke ich zu aufdringlich? Wie reagiere ich auf peinliches Schweigen? Und wie kann ich mich wieder aus der Affäre ziehen, wenn mich das Gespräch langweilt?

Warum überhaupt „smalltalken“?

Besonders im Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern gilt Smalltalk als Königsdisziplin. Egal ob im Kundengespräch, auf Empfängen oder auf dem Weg zur Kantine: die Kunst der leichten Konversation ist unerlässlich. Durch fachfremde Unterhaltungen lassen sich Gespräche auflockern, Sympathien aufbauen und Gemeinsamkeiten mit dem Gesprächspartner finden. Oft kann genau jener erste sympathische Eindruck entscheidend sein, um einen Kunden zu überzeugen. Denn Menschen, die authentisch plaudern können und nicht sofort mit ihrer Sachkompetenz überfallen, bleiben in angenehmer Erinnerung. Natürlich sollte man eben diese Fachkompetenz nicht vernachlässigen. Doch mit der richtigen Mischung aus „Know-how“ und „Soft Skills“ ist der berufliche Erfolg vorprogrammiert.

Der Einstieg zum Smalltalk – die richtige Atmosphäre schaffen

Doch wie beginnt man das Gespräch am besten? Bei der Wahl des Gesprächsthemas sollte man keine Angst vor dem Belanglosen und Offensichtlichen haben. Ein guter Einstieg in den Smalltalk ist es, Bezug auf die aktuelle Situation zu nehmen, zum Beispiel die Anreise, das Wetter oder den Speiseplan der Kantine. Beginnen sie möglichst mit offenen Fragen, bei denen nicht nur mit „Ja“ oder „Nein“ geantwortet werden kann. Aus der Antwort des Angesprochenen ergibt sich so direkt der nächste Aufhänger für das Gespräch.

Wie Sie das Gespräch am Laufen halten

Der Anfang ist geschafft, nun heißt es am Ball bleiben. Durch weitere Fragen können sie das Gespräch aufrechterhalten. Es sollte aber keinesfalls zu einem Kreuzverhör ausarten. Smalltalk bedeutet immer auch Dialog, um eine angenehme Gesprächssituation zu schaffen. Hören sie den anderen zu, bringen Sie etwas von sich ein und fragen Sie höflich nach. Einerseits sollten sie durch Fragen nicht indiskret wirken, andererseits bekunden Sie so das Interesse an Ihrem Gegenüber.

Sich lautlos aus der Affäre ziehen

Wenn sie ein mühseliges Gespräch höflich beenden wollen, suchen Sie sich am besten einen plausiblen Grund. Der Klassiker ist, jemanden am anderen Ende des Raumes zu sehen und ihn unbedingt begrüßen zu müssen. Ebenso lässt sich der Toilettengang oder der Weg zum nächsten Getränk vorschieben. Auch terminlicher Zeitdruck ist ein guter Vorwand. Ein respektvoller Ausstieg ist dabei Pflicht: „Es hat mich gefreut, Sie kennengelernt zu haben! Einen schönen Abend noch!“

Hier noch ein paar goldene Regeln:

  • auf Klatsch & Tratsch verzichten! Niemals über dritte nicht anwesende Personen lästern!
  • heikle Themen auslassen (Politik, Religion, Krankheiten, private Probleme)!
  • aufmerksam zuhören!
  • geschlossene Fragen meiden (Gespräch gerät ins Stocken)!
  • nicht in ein Selbstgespräch verfallen!

Wir wünschen gutes Gelingen und nette Gespräche!

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Besonders im Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern gilt Smalltalk als Königsdisziplin.
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