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Mit Tierbabies zu mehr Produktivität

Mit Tierbabies zu mehr Produktivität

Ob es das flauschige Fell, die großen Augen oder die tollpatschigen Schritte sind – Tierbabies lassen so ziemlich jedes Herz höher schlagen. Besonders wenn man sich gerade selber so ein kleines Fellknäuel ins Haus geholt hat. Da kann die Arbeit fast schon als Störfaktor dazwischenkommen, denn man will natürlich keine Sekunde mit dem süßen kleinen Etwas verpassen. Ideal wäre es natürlich, wenn man den neuen – meist vierbeinigen – Mitbewohner einfach mit ins Büro bringen dürfte. Viele Arbeitnehmer sind allerdings eher wenig begeistert von der Idee und malen sich angebissene Kabel, zerschredderte Dokumente und absolutes Chaos aus. Klar gibt es immer mal ungezogene Tiere, aber im großen und ganzen wollen Bello und Mieze doch einfach nur ganz nah bei ihrem Menschen sein und nicht wie verrückt das Büro zerlegen.Tiere am Arbeitsplatz können sogar einen guten Effekt auf die Produktivität haben. Wir erklären, warum Arbeitgeber vielleicht nochmal über das Tierverbot am Arbeitsplatz nachdenken sollten.

Katze

https://www.flickr.com/photos/calliope/

Zuerst einmal gilt, dass es natürlich auf die Art des Tieres ankommt. Niemand möchte seinen Arbeitsplatz plötzlich mit einem Pony oder Hängebauchschwein teilen – wobei ein kleines Teacup-Schweinchen da schon wieder eine ganz andere Geschichte ist. Es gibt unglaublich pflegeleichte Tiere, die garantiert kein Büro in Stücke zerlegen. Der einfachste Kompromiss für ein Bürotier wäre sicherlich die Anschaffung eines Aquariums mit ein paar farbenfrohen Bewohner. Einziger Nachteil hier ist, dass sich natürlich auch jemand finden muss, der das Ding regelmäßig putzt. Und so wirklich kuschelig sind so ein paar Fische nun auch wieder nicht. Besonders Hunde und Katzen sind bei der Wahl eines Bürotieres beliebt. Eine Umfrage in Amerika bestätigt, dass 70 Million US-Bürger glauben, dass Tiere am Arbeitsplatz das Gefühl von Stress deutlich abbauen.

Hund

https://www.flickr.com/photos/pkhamre/

Tatsächlich wurde in einer Studie festgestellt, dass Tiere im Büro nicht nur niedlich sind, sondern auch die Produktivität der Arbeitnehmer fördern. Und nicht nur das, selbst Bilder von süßen Tierbabies fördern die Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne, wie Forscher der Hiroshima University in Japan herausfanden. Niedliche Tiere bzw. Babytiere fallen unter das sogenannte Baby-Schema, was besonders durch große Augen und einen großen Kopf dargestellt wird. Das bedeutet, dass man fast automatisch anfängt, zu lächeln bzw. in eine Art Versorgungsmodus überzugehen, der dann wiederum einen Einfluss auf die Konzentration hat. Besonders das Auge für Details wird bei Menschen durch das Betrachten von süßen Tierbildchen gefördert – mal ganz abgesehen von der Laune, die bei allen Studienteilnehmern durch Babytierbildern stark angehoben wurde. Viele Unternehmen haben diese Vorteile bereits für ihre Unternehmen erkannt und erlauben besonders Hunde im Büro. Der Internetgigant Google erklärt sogar in den Firmengrundregeln, dass Hunde bei der Arbeit gerne gesehen sind- Katzen müssen allerdings draußen bleiben. Auch bei Mashable brachte die ehemalige Communications Direktorin ihre Hündin Holly immer mit ins Büro, denn der Hund hat sie regelmäßig erinnert, auch mal kleine Pausen einzulegen und nach draußen zu gehen.

Kaninchen

https://www.flickr.com/photos/8106459@N07/

Manchmal gibt es allerdings auch gute Gründe, die kleinen Vierbeiner doch lieber zu Hause zu lassen. Besonders dann, wenn andere Kollegen eine Tierhaarallergie haben und plötzlich schniefend und mit roten Augen neben einem sitzen. Auch wenn Tiere an sich gerne im Büro gesehen werden, sollte man den Liebling doch lieber nicht mitbringen, wenn das Tier krank ist. Auch wenn man sich in dem Fall gerne um den eigenen Hund oder die Katze kümmern möchte, so sind die Kollege vielleicht weniger von möglichem Erbrechen oder anderen Unfällen begeistert.

Hamster

https://www.flickr.com/photos/superchango/

Das Tiere eine beruhigende Wirkungen haben können, ist schon lange bekannt. Seit Jahren werden Tiere zur Therapie eingesetzt – und wenn es im Büro stressig wird, dann kann ein Tier einen auch wieder runter bringen. Überlegen Sie doch mal: Sie haben einen vollgepackten Tag und der Kollege von nebenan kommt rein und gibt Ihnen noch mehr Arbeit. Normalerweise wären Sie jetzt schon auf 180, aber da der kleine Bello bei Ihnen unter dem Tisch sitzt und Sie mit großen verträumten Augen anguckt, ist plötzlich alles nicht mehr so schlimm. Wenn nach unserem Artikel jetzt nicht mindestes ein paar Personalchefs auf dem Weg sind, um einen Bürohund zu organisieren, dann wissen wir auch nicht mehr weiter.

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Damit Sie auch Platz für einen Hund oder eine Katze im Büro haben, lohnt es sich mal Ordnung in den Arbeitsplatz zu bringen. Wir helfen Ihnen dabei und haben Ordner, Hängemappen und Trennblätter für Sie.

Für noch mehr Informationen rund um Büro und Arbeit schauen Sie doch mal auf unserer Facebook-Seite oder bei uns auf Twitter vorbei.

 

Tatsächlich wurde in einer Studie festgestellt, dass Tiere im Büro nicht nur niedlich sind, sondern auch die Produktivität der Arbeitnehmer fördern.
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