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Winter im Büro – So überstehen Sie die kalte Jahreszeit

Winter im Büro – So überstehen Sie die kalte Jahreszeit

Es lässt sich nicht mehr leugnen, der Winter steht vor der Tür. Und mit ihm die Zeit, in der die meisten von uns das Haus verlassen, wenn es noch dunkel ist und erst aus dem Büro herauskommen, wenn die Sonne längst wieder untergangen ist – falls sie denn überhaupt tagsüber hinter den grauen Winterwolken hervorblitzt. Der Weg zur Arbeit führt uns die nächsten Monate dann oftmals durch Schneematsch, die von der Heizungsluft trockenen Haare laden sich schnell statisch auf und die Anzughose kneift von zu vielen Weihnachtslebkuchen und dem dritten Glas Glühwein vom Weihnachtsmarkt. Wie soll man so nur motiviert arbeiten und voller Elan in den Bürotag starten?

Gegen kurze und dunkle Tage, eisiges Wetter und Vorweihnachtsstress können wir natürlich auch nichts unternehmen. Aber wir haben ein paar Tipps gesammelt, wie Sie die Wintermonate im Büro dennoch gut überstehen und typische Winterprobleme leicht umgehen können.

 

Die einen finden es zu kalt, die anderen brauchen viel frische Luft

Die meisten Leute, die ihr Büro mit Kollegen teilen, kennen das Problem: während man selbst schon die dritte Tasse heißen Tee trinkt, die Heizung auf die höchste Stufe gedreht hat und am liebsten einen zweiten, dicken Wollpulli überziehen würde, findet es der Schreibtischnachbar viel zu warm und möchte alle fünf Minuten das Fenster aufreißen. Solche Konflikte zählen zu den nur schwer zu lösenden, denn letztendlich handelt es sich um individuelles Empfinden, bei dem auch kaum ein alle gleichermaßen glücklich machender Kompromiss gefunden werden kann. Offenbar werden Frauen im Büro aber regelmäßig benachteiligt – zumindest hinsichtlich der dort herrschenden Temperaturen. Was viele vielleicht schon ahnten, bestätigt eine Studie von Biophysikern der Universität Maastricht: Frauen fühlen sich den Forschern zufolge bei 25 Grad Raumtemperatur am wohlsten, während Männer 22 Grad als am angenehmsten empfinden. In vielen Büros richte sich die Raumtemperatur der Studie zufolge aber nach den Bedürfnissen der männlichen Kollegen.

 

Quelle: https://www.flickr.com/photos/lara604/ via Creative Commons

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Was also tun? Fest steht nun mal auch, dass regelmäßiges Lüften unerlässlich ist und abgestandene, verbrauchte Büroluft die Konzentrationsfähigkeit garantiert nicht begünstigt. Dennoch sollte den frierenden Kollegen zuliebe (und auch aus Energiespargründen) aufs Dauerlüften verzichtet werden. Stattdessen empfiehlt es sich, ca. alle zwei Stunden für drei Minuten stoßzulüften und beispielsweise die Mittagspause für ein längeres Öffnen der Fenster zu nutzen. Danach kann die Heizung dann auch wieder so aufgedreht werden, dass die Frostbeulen im Büro nicht mit zitternden Fingern tippen müssen. Wer sehr kälteempfindlich ist, sollte aber den kältere Räume präferierenden Kollegen zuliebe die kalten Monate über auf leichte Seidenblüschen und dünne Ballerinas verzichten und vielleicht lieber das Halstuch oder den Schal im Büro anbehalten. Und wie immer gilt: Kommunikation ist alles. Also sagen Sie ihren Kollegen auch, wenn Ihnen zu kalt oder zu warm ist. Vielleicht sind Sie ja nicht alleine mit ihrem Temperaturempfinden.

 

Mit High Heels durch den Schneematsch

In vielen Büros gibt es immer noch einen mehr oder weniger strengen Dresscode. Und zum Kostüm sehen High Heels nun mal oft am elegantesten aus. Wer allerdings schon mal im Winter mit Pumps zur nächsten U-Bahnstation rennen musste, um die Bahn noch zu erwischen oder beim Aussteigen aus dem Auto mit dem Fuß mitten in einer Pfütze aus Schneematsch landete, der weiß, dass diese Schuhe nicht gerade witterungsfest sind. Will oder kann man trotz Winterwetter nicht auf Pumps und Co. auf der Arbeit verzichten, ist es ratsam, die schicken Schuhe einfach im Büro zu deponieren. Für den Arbeitsweg können dann feste Winterstiefel getragen werden, die man bei Bedarf gegen feineres Schuhwerk austauscht. Ähnliches gilt auch für die Kleidung: Wem es der Dresscode nicht erlaubt, den dicken Kuschelpulli anzuziehen, der kann sich mit schicken Schals behelfen oder den Pulli zumindest für die Anfahrt und die Mittagspause mitnehmen.

Quelle: https://www.flickr.com/photos/gareth1953/ via Creative Commons

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In der Mittagspause Tageslicht tanken

Das unangenehmste an der Winterzeit ist für viele Angestellte, dass sie unter der Woche kaum die Sonne zu Gesicht bekommen. Die einzig hellen Stunden verbringt man nun mal im Büro. Das kann auf Dauer ganz schön auf die Stimmung schlagen. Manchmal hilft es da schon ein wenig, die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang zu nutzen, um wenigstens etwas Tageslicht abzubekommen. Auch wenn es draußen kalt und ungemütlich erscheint, kann es der Konzentrationsfähigkeit und dem allgemeinen Wohlbefinden zuträglich sein, wenigstens für ein paar Minuten um den Block zu laufen. Überhaupt leiden viele Menschen während der Wintermonate unter Bewegungsmangel. Denn wer hat schon Lust, nach der Arbeit im Dunkeln noch Joggen zu gehen? Hier empfiehlt es sich aber, den inneren Schweinehund zu überwinden. Wer nicht nach draußen in die Kälte oder ins Fitnessstudio möchte, kann z. B. eine Runde im Hallenbad schwimmen und danach als Belohnung in die Sauna gehen. Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an, man friert weniger und die Laune ist nach dem Sport auch meistens besser.

 

Quelle: https://www.flickr.com/photos/30845644@N04/ via Creative Commons

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Für Menschen, die ganz besonders unter der Dunkelheit der Wintermonate leiden, kann sich auch die Anschaffung einer Tageslichtlampe lohnen. Die gibt es übrigens auch in passender Größe für den Schreibtisch im Büro. Überhaupt kann falsches Licht am Arbeitsplatz zu verstärkter Müdigkeit führen. Blaues Licht soll zum Beispiel produktiv machen. Achten Sie also einmal auf die Bürobeleuchtung in ihrer Firma und sprechen Sie gegebenenfalls Änderungswünsche an. Viele Arbeitgeber sind sich vielleicht gar nicht bewusst, dass die Beleuchtung der Arbeitsplätze nicht ideal ist.

 

Kampf der Erkältung

Grippeviren breiten sich besonders in Großraumbüros nur zu schnell aus. Kein Wunder, schleppen sich viele Menschen doch halbkrank zur Arbeit, um ja keinen Tag zu viel zu fehlen. Aber das ist die falsche Einstellung. Wer krank ist, sollte auch guten Gewissens zu Hause bleiben können. Ansonsten tut er nicht nur der eigenen Gesundheit keinen Gefallen, sondern steckt auch schnell die Kollegen an. Und wer kann schon krank gute Arbeit abliefern? Es ist also für alle Beteiligten das Beste, nicht ins Büro zu kommen, sobald sich eine starke Erkältung oder Grippe bemerkbar macht – auch wenn dies angesichts vieler Deadlines manchmal schwer fallen mag. Wer sich nicht furchtbar schlecht fühlt, aber dennoch niemanden anstecken möchte, kann vielleicht auch im Homeoffice arbeiten. Aber übertreiben Sie es bloß nicht, denn Ausruhen ist bekanntlich die beste Medizin gegen eine Erkältung.
Um Grippeviren das Leben zu erschweren, ist es gerade im Winter sinnvoll, auf eine erhöhte Bürohygiene zu achten. Wischen Sie beispielsweise die Tatstatur oder den Telefonhörer öfter mal mit einem Feuchttuch ab – das gilt besonders, wenn die Geräte von mehreren Kollegen geteilt werden. Und ansonsten: viel Obst und Gemüse bzw. ausgewogen essen, um das Immunsystem zu stärken!

PS: Bei statisch aufgeladenen Haaren hilft es übrigens, ein klein wenig Handcreme in den Handflächen zu verteilen und anschließend leicht damit durch die Haare zu fahren.

Heißgetränke für kalte Bürotage finden Sie zudem hier.

Das unangenehmste an der Winterzeit ist für viele Angestellte, dass sie unter der Woche kaum die Sonne zu Gesicht bekommen.
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