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Im Vergleich: Bürobeziehungen und Elterngeld in Europa

Im Vergleich: Bürobeziehungen und Elterngeld in Europa

Könnten Sie sich vorstellen, eine Beziehung mit einem Arbeitskollegen einzugehen, hatten Sie vielleicht sogar schon eine? Oder gehören Sie zu denjenigen, für die Arbeits- und Liebesleben strikt getrennt sein müssen? Mit diesem heiklen Thema wollen wir uns heute in unserem Blog beschäftigen.

Kein anderes Thema spaltet die Meinungen der deutschen Arbeitnehmer so sehr wie die Liebe am Arbeitsplatz. So aufregend ein amouröses Abenteuer im Büro auch sein mag, in den ärgsten Fällen kann es zu ernsten beruflichen Konsequenzen führen. Das ist wohl auch ein Grund dafür, dass sich laut einer Forsa Studie nur jeder fünfte Deutsche zu einer Liebelei am Arbeitsplatz bekennt. Aber, die gleiche repräsentative Umfrage fand auch heraus, dass für jeden Siebten eine Affäre am Arbeitsplatz zu einer langfristigen Beziehung geführt hat.

Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel Großbritannien, ist das relativ niedrig. Dort bekennt sich rund die Hälfte aller Beschäftigten dazu, schon mal in einen Kollegen verliebt gewesen zu sein. Bei unseren direkten Nachbarn, den Niederländern, wiederum sind es ungefähr ein Drittel.

Wenn die Beziehung zu Hause und auf der Arbeit gut läuft, ist auch der Kinderwunsch oftmals nicht mehr weit entfernt. Aber auch hier sind die Unterschiede zwischen den Ländern beträchtlich.

So genießen werdende Mütter in Deutschland 14 Wochen Mutterschutz, wobei in diesem Zeitraum eine hundertprozentige Lohnfortzahlung gewährt wird. Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem Entbindungstermin und endet acht Wochen danach. Darauffolgend haben Mütter und Väter rechtlichen Anspruch auf die sogenannte Elternzeit. Diese können sie getrennt oder gleichzeitig antreten, bis das Kind das 3. Lebensjahr vollendet hat. Deutsche Eltern haben zudem auch die Möglichkeit zunächst nur einen Teil der Elternzeit zu nehmen und den Rest zu einem späteren, freigewählten Zeitpunkt bis zum 8. Lebensjahr des Kindes zu beantragen.

Im Vergleich zu Deutschland halten es die Niederländer sehr ähnlich. Hier erfreuen sich Schwangere an 16 Wochen Mutterschutz. Die ersten sechs Wochen werden vor der Geburt genommen und die verbleibenden 10 Wochen im Anschluss.

In Großbritannien können werdende Mütter bis zu 52 Wochen lang der Arbeit fern bleiben. In den ersten sechs Wochen steht werktätigen Frauen hierbei 90 % ihres Gehalts zu, danach reduziert sich das wöchentliche Einkommen in der Regel auf 140 Pfund. Diese können bis zu 33 Wochen lang ausbezahlt werden.

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Wenn die Beziehung zu Hause und auf der Arbeit gut läuft, ist auch der Kinderwunsch oftmals nicht mehr weit entfernt. Aber auch hier sind die Unterschiede zwischen den Ländern beträchtlich.
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