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Auf zwei Rädern zum Meeting

Auf zwei Rädern zum Meeting

Der Helm wird aufgesetzt, die Aktentasche im Korb verstaut und der Tacho an den Lenker geklippt – immer häufiger geht es morgens mit dem Fahrrad ins Büro. Bereits jeder 6. Erwerbstätige in Deutschland macht sich auf zwei Rädern auf den Weg zur Arbeit, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Richtig ärgerlich wird es allerdings, wenn man sich nach einem langen Tag voller Meetings und Emails auf den Heimweg machen möchte – das Fahrrad allerdings weg ist. Über 310.000 Räder werden pro Jahr geklaut und alleine in unserer Hauptstadt wechseln bis zu 73 Räder pro Tag unfreiwillig den Besitzer.

So eine hohe Zahl ist für uns Grund genug, um uns das Thema Fahrradiebstähle mal genauer anzugucken und dazu eine kleine Umfrage durchzuführen. Unsere Ergebnisse bestätigen die Bundesstatistik, denn 63% unserer Umfrageteilnehmer sind schon einmal Opfer eines Fahrraddiebstahls geworden. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, haben die meisten Betroffenen auch leider die geklauten Teile bzw. den kompletten Drahtesel nie mehr wiedergesehen. Nur 14% unserer Befragten gaben an, dass sie ihr Eigentum zum Teil wiederbekommen hätten. Häufig ist es nicht einmal das komplette Rad sondern eher Teile, die entwendet werden. Laut unserer Umfrage sind die Top 5 dabei:

  1. Fahrrad-Sattel
  2. Fahrrad-Räder
  3. Ganzes Fahrrad
  4. Fahrrad-Tacho
  5. Fahrrad-Korb

Pyramide

 

Dabei muss man ganz klar betonen, dass die Mehrheit der Diebstähle nicht durch Leichfertigkeit verursacht werden, denn 97% unserer Befragten benutzen ein Fahrradschloss. Hier gilt allerdings, dass man eher ein Schloss mit Schlüssel als ein Nummernschloss wählen sollte – als generell am sicherstern gilt dabei das Bügelschloss. Doch auch das beste Schloss kann nur bedingt helfen, wenn man beim Anschließen des Rades Fehler macht. Darum hier noch einmal, wie es richtig geht:

  1. Sperren Sie Ihr Fahrrad immer an einen festen Gegenstand an.
  2. Sichern Sie immer den Rahmen mit – niemals nur das Vorder- oder Hinterrad alleine.
  3. Wenn Sie die Möglichkeit haben, schließen Sie Ihr Rad in speziellen Radabstellanlagen ab.
  4. Lassen Sie das Schloss in Richtung Boden schauen.
  5. Genehmigen Sie sich hochwertigere Befestigungen der Applikationen Ihres Fahrrads (z.B. zusätzliche Schlaufenkabel oder Spezialmuttern bzw. Pitlock-Systeme).

Es kann natürlich trotz aller Vorsicht zu einem Diebstahl kommen, aber erhöhen Sie mit dem Fahrradpass der Polizei doch Ihre Chance auf einen glimpflichen Ausgang. Dieser hiflt gestohlene Räder zu identifizieren und dem Eigentümer einfacher wieder zukommen zu lassen. Bei der hohen Anzahl an Diebstählen haben wir uns überlegt, wie wohl das diebstahlsicherste Fahrrad der Welt aussehen könnte. Schauen Sie selber, was uns da so an Ausstattung eingefallen ist:

Fahrrad

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Die nächste Fahrradtour will geplant werden und damit terminlich auch alles passt, haben wir für Sie Kalender, Agenden und Zeitplansysteme.

Für noch mehr Informationen rund um Büro und Arbeit schauen Sie doch mal auf unserer Facebook-Seite oder bei uns auf Twitter vorbei.

Über 310.000 Räder werden pro Jahr geklaut und alleine in unserer Hauptstadt wechseln bis zu 73 Räder pro Tag unfreiwillig den Besitzer.
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