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Reich werden mit Hacking

Reich werden mit Hacking

Sie wissen so ziemlich alles über das Internet, Computer und Apps? Sie träumen in 101010101 und Computercodes und Quelldateien programmieren Sie im Handumdrehen? Dann wartet eine Menge Geld auf Sie – wenn Sie nur ein paar kleine Fehler finden können. Aber mal von vorne: Der Begriff „Hacking“ wird meistens mit negativen Dingen assoziiert, wie zum Beispiel im Fall vom Hacken von Bankdaten. Selbstverständlich stimmt es, dass Computerhacker mit bösen Absichten eine Menge Schaden anrichten können und diverse Computer mit Viren infizieren oder private Daten sammeln können. Es gibt aber auch noch eine andere Seite des Hackings, das sogenannte White-Hacking, bei dem Hacker mit Firmen zusammenarbeiten, um deren Sicherheitslücken herauszufinden. Und dabei fließt nicht selten eine Menge Geld.

Tastatur

https://www.flickr.com/photos/fredcintra/

Besonders große Firmen wie Google, Apple oder Facebook würden bei einem Datenhack oder durch ein Virus Millionen von Dollar verlieren und wahrscheinlich auch einige Kunden einbüßen – denn wer vertraut schon noch einer Firma an, die so sorglos mit den Benutzerdaten umgeht? Daher bieten diese Technik-Riesen inzwischen Geld für talentierte Hacker, damit diese versuchen in das Sicherheitssystem einzudringen und somit eventuelle Lücken im Virenschutz oder dem Code-Programm zu entdecken, bevor es jemanden auffällt, der dann tatsächlich Böses damit anstellt. Besonders Microsoft bietet für White-Hacker einen ganzen Batzen Geld, denn vor ein paar Jahren bot das Unternehmen zum Beispiel 100.000 Dollar, wenn man einen Fehler im Betriebssystem von Windows 8.1 entdeckt hat. Zusätzlich gab es noch einmal 15.000 Dollar, wenn man den Fehler auch beheben kann.

Das Soziale-Netzwerk Facebook hat schon lange eingesehen, dass es manchmal gut ist, Hilfe von außen anzunehmen und hat gleich mehrere Belohnungs-Programme für Hacker am Laufen. Seit es das Programm gibt, hat die Firma von Mark Zuckerberg mehr als 4.3 Millionen Dollar an Hacker aus 51 verschiedenen Länder gezahlt- und der jüngste White-Hacker war dabei erst 13 Jahre alt. Wenn das kein Grund ist, Ihrem Kind zum nächsten Geburtstag einen Computer zu schenken….

Computer

https://www.flickr.com/photos/lamenta3/

Dabei hat es ein bisschen gedauert, bis wirklich alle großen Internet- und Technikfirmen den Sinn von White-Hackern eingesehen haben. Besonders Apple hat in den vergangenen Jahren immer wieder betont, dass die eigenen Produkte und Systeme so sicher sind, dass sie nicht gehackt werden können – daher wären auch keine zusätzlichen Hacker nötig. Inzwischen hat sich die Haltung des Unternehmens allerdings ein bisschen geändert, denn in 2016 hat Apple auch endlich ein Belohnungs-Programm für Hacker eingerichtet. Nun gibt es bis zu 200.000 Dollar für Technikfans, die Fehler und Sicherheitslücken in bestimmten Apple-Programmen finden.

Google hat nicht nur 10 festangestellte Hacker in seinem Hauptquartier sitzen, sondern bietet ebenfalls für White-Hacker große Summen an Geld, wenn Fehler gemeldet werden. 2015 bezahlte die Internet-Firma mehr als eine halbe Million an Leute, die Fehler und Sicherheitslücken in der Android-Software gefunden haben. Dabei gibt es natürlich nicht nur Hacker, die die gefundenen Fehler an die jeweilige Firma weitergeben. Häufig werden diese Sicherheitslücken eher an die meistbietende Regierung oder andere Hacker-Gruppen verkauft, um so eine mögliche Ausspionierung von Geräten und Programmen zu garantieren.

Gerade deshalb bieten Unternehmen so große Summen für Hacker, die Fehler finden – denn niemand möchte das eigene System plötzlich von der Regierung für ganz andere Zwecke genutzt sehen. Ein Beispiel dafür ist der Fall eines Attentäters in Kalifornien, dessen iPhone die Regierung von Apple entschlüsselt haben wollte. Da Apple sich allerdings weigerte, beauftragte die US Regierung kurzerhand eine externe Hacker-Gruppe, um das iPhone zu entschlüsseln – und selbstverständlich teilte die Regierung dann im Nachhinein die Ergebnisse der Entschlüsselung nicht mit Apple.

Für richtig gute Hacker gibt es also definitiv die Möglichkeit, damit gutes Geld zu verdienen. Und das sogar auf ethische Art und Weise.

Falls Ihnen jetzt nicht unbedingt das Hacken im Blut liegt, dann haben wir hier noch ein paar andere verrückte Geschäftsideen, die vielleicht mehr Ihr Fall sind.

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Egal ob Sie schon hacken oder noch ganz normal den Computer benutzen, wenn Drumherum auf dem Schreibtisch Chaos herrscht, dann ist das kontraproduktiv. Daher haben wir für Sie Briefkörbe, Visitenkartenboxes und Schreibtisch-Ablagen, damit Sie sich in Ruhe auf das Wesentliche konzentrieren können.

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