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Lassen Sie andere für sich sprechen: PR für kleine Unternehmen

Lassen Sie andere für sich sprechen: PR für kleine Unternehmen

„Wenn ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt und ihr erzählt, was für ein großartiger Kerl er ist, so ist das Reklame. Wenn er ihr sagt, wie reizend sie aussieht, so ist das Werbung. Wenn sie sich aber für ihn entscheidet, weil sie von anderen gehört hat, er sei ein feiner Kerl, so sind das Public Relations.“

Dieser Spruch beschreibt sehr treffend, wie PR funktioniert. Allerdings muss man auch aktiv etwas dafür tun, damit andere – beispielsweise Journalisten – positiv über einen reden bzw. schreiben. Größere Unternehmen stellen dafür PR-Agenturen ein. Doch auch kleine Unternehmen können und sollten PR für sich nutzen. Hier ein paar Tipps:

• Schritt 1: Ziele definieren

Wollen Sie Neukunden gewinnen – vielleicht für einen ganz bestimmten oder einen neuen Geschäftsbereich? Suchen Sie neue Mitarbeiter, Lieferanten oder Finanzpartner oder wollen Sie Einfluss auf politische oder andere Vorgaben nehmen? Finden Sie heraus was Sie mit PR erreichen wollen, bevor es weiter geht zu…

• Schritt 2: Zielgruppen definieren

Aus der Wahl der Ziele ergibt sich die Zielgruppe. Diese hängt natürlich auch von der Art Ihres Geschäftes ab. Zielgruppen können bspw. sein: Endverbraucher (B2C) oder Geschäftskunden (B2B), Partner oder junge, kreative Mitarbeiter. Wollen Sie B2B-Kunden ansprechen, müssten Sie noch klären, wer die Entscheider für Ihre Produkte im Unternehmen sind – ist das z.B. der Geschäftsführer, die Assistentin, der Einkäufer oder der IT-Beauftragte?

• Schritt 3: Zielmedien

Jetzt müssen Sie herausfinden, welche Medien Ihre Zielgruppen lesen. Nehmen Sie die Medien möglichst genau unter die Lupe – was lesen die Geschäftsführer, was der Einkäufer? Infos zu Zielgruppen, Auflage und Themen finden Sie übrigens in den Mediadaten, die Sie auf der Webseite jedes Mediums downloaden können.

Vergessen Sie dabei die Online-Medien nicht: Die sind heute mindestens so wichtig wie Printmedien – nicht nur in Internet-affinen Branchen. Denn Veröffentlichungen im Internet erhöhen Ihre Platzierung bei Google (lesen Sie dazu unseren SEO-Blog) und sind länger aufzufinden

• Schritt 4: Botschaften definieren

Ihre Botschaften helfen Ihnen, sich so darzustellen, wie Sie gesehen werden wollen. Doch Achtung: Dieses Bild sollte nicht zu weit von der Realität abweichen. Wenn Sie ein kleiner Nischenspezialist sind, können Sie sich nicht als Global Player darstellen – vielleicht aber als Weltmarktführer für ein bestimmtes Produkt.

• Schritt 5: Themen wählen

Medien brauchen Themen. Was können Sie Ihnen bieten? Das könnte eine besondere Entwicklung oder eine innovative Dienstleistung sein. Sie erhöhen die Chancen, von den Medien beachtet zu werden, wenn Sie auf aktuelle Trends aufspringen. Überlegen Sie: Was ist in Ihrer Branche bzw. gesellschaftlich, wirtschaftlich oder technisch gerade in aller Munde. Und wie passt Ihr Unternehmen da hinein?

• Schritt 6: Der Weg in die Medien

Das wichtigste Instrument in der PR ist die Pressemitteilung. Doch genau das ist der Haken: Diese Texte müssen den journalistischen Gepflogenheiten sehr genau entsprechen, um beachtet zu werden – für einen Laien ist das sehr schwierig umzusetzen. Für kleine Unternehmen eignet sich daher besser der direkte Kontakt zu den Redaktionen. Greifen Sie einfach zum Telefon. Machen Sie sich als Experte für ein bestimmtes Thema bekannt bei den Zielmedien und bieten Sie Statements oder Interviews dazu an.

 

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PR Greifen Sie einfach zum Telefon. Machen Sie sich als Experte für ein bestimmtes Thema bekannt.
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