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Management-buy-out – ein Exkurs in die Wirtschaft

Management-buy-out – ein Exkurs in die Wirtschaft

Ganz schnell der eigene Herr in einem Unternehmen werden. Klingt gut. Aber utopisch. Mit einem Management-buy-out kann aus Utopie schnell Realität werden. In den Staaten ist diese Methode schon lange gang und gäbe. In Deutschland wird man inzwischen auch auf diese Möglichkeit aufmerksam. Aber was ist das eigentlich und wie funktioniert es?

 

Von Investoren und Managern…

Wenn Sie von dem Begriff bisher noch nichts gehört haben, machen Sie sich keine Gedanken. Sie sind definitiv nicht der Einzige. Wir helfen Ihnen jetzt ein bisschen auf die Sprünge:

Der Begriff „Management-buy-out“ stammt mitten aus der Wirtschaft.  Knapp gesagt bezeichnet es die Übernahme eines Unternehmens durch das Management. Meistens mithilfe von Investoren. Das kann bei kleinen Start-ups genauso gut funktionieren, wie bei einem großen DAX-Konzern.

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…und ihren Rollen in einem solchen Prozess

Ein solcher Prozess wird aus den unterschiedlichsten Gründen gestartet. Entweder, weil das Unternehmen wirtschaftlich in einer schlechten Lage ist oder weil zum Beispiel die bisherigen Verantwortlichen aufhören wollen oder unzufrieden sind. Eine Nachfolge muss her. Das eigene Management ist hier eine gute Adresse. Jedoch fehlt Privatpersonen häufig das nötige Kleingeld. Mit einem kleinen Anteil Eigenkapital und der Unterstützung von Investoren und Banken wird die Übernahme finanziert.  Voraussetzung: Investoren und Management müssen sich einig sein, wie das Unternehmen in Zukunft aufgestellt werden soll und welche Ziele verfolgt werden sollen.

 

Positives und Negatives

So wie alles im Leben, hat auch dieses Modell zwei Seiten. Vorteilhaftes und unvorteilhaftes. Ein Vorteil dieses Verfahrens: Die Anteile werden innerhalb der eigenen Reihen verkauft. So kann man sicher gehen, dass die Unternehmensstruktur zufriedenstellend weitergeführt wird und genießt den Vorteil, dass die künftigen Führungspersonen das Unternehmen kennen.
Was als Vorteil gilt, kann aber auch schnell zum Nachteil werden. Ein Manager, der zur Führungsperson wird, kann schnell überfordert sein und andere Denkweisen haben, als er eigentlich sollte. Nicht jeder ist dieser Aufgabe ausreichend gewachsen.

Bei diesem Modell wiegen die Vorteile schwerer als die Nachteile. Wer sich klug anstellt und als Manager den Schritt wagt, kann sich einen guten Ruhestand ermöglichen. Und für Unternehmen ist diese Möglichkeit eine einfache Lösung für ihre Probleme. Ein Fallbeispiel

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buy-out In den Staaten ist diese Methode schon lange gang und gäbe. In Deutschland wird man inzwischen auch auf diese Möglichkeit aufmerksam.
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