Das Viking Blog

Schneeflöckchen Weißröckchen

Schneeflöckchen Weißröckchen

Spekulatius, Stollen und Glühwein stehen seit ein paar Wochen ununterbrochen auf dem Programm, denn die Weihnachtszeit ist angebrochen. Überall leuchten die Lichter der Dekorationen, Nordmanntannen werden an jeder Ecke angeboten und die Weihnachtsmärkte im ganzen Land locken tausende von Menschen an. Auch im Büro häufen sich die von Kollegen mitgebrachten Vanillekipferl und Plätzchen – häufig in tollen Formen wie Schneemann, Stern oder Schneeflocke. Bei uns im Viking-Büro sieht es nicht anders aus und die Plätzchenformen haben uns animiert, mal ein paar Winter-Weisheiten zu recherchieren. Also besorgen Sie sich einen Lumumba und kuscheln Sie sich in eine flauschige Decke, denn hier sind jetzt ein paar Fakten über den Nordpol und Schnee, die Sie so bestimmt noch nicht wussten.

Schneeflocke

https://www.flickr.com/photos/calliope/

Die meisten Leute freut es, wenn es anfängt zu schneien und die Welt in ein weißes Winterwunderland verwandelt wird. Alles wird leiser, es sieht aus wie im Märchen und der Schnee knirscht unter den Füßen. Klingt toll, ist in Syracuse in den USA allerdings illegal. Die Stadt gehört zu einer der schneereichsten Orte der USA und in 1992 war es so schlimm, dass selbst die Räumungsfahrzeuge nicht mehr hinterherkamen. Also hat sich der Senat der Stadt zusammengesetzt und eine neue Gesetzesregelung verfasst: Schneefall vor Weihnachten ist in der Stadt verboten. Anscheinend hat das der Natur aber niemand gesagt, denn bis jetzt wurde das Gesetz jedes Jahr mit kräftigem Schneefall gebrochen.

Dort, wo der Schnee auch tatsächlich erlaubt ist, lockt er natürlich diverse Kinder zum Schlittenfahren und Schneemannbauen an. Meistens dauert es auch nicht lange, bis die ersten Schneebälle hin und her geschmissen werden und eine kleine Schneeballschlacht entsteht. In Seattle in den USA hat man das allerdings im Jahr 2013 sehr ernst genommen, denn dort fand die bis heute größte dokumentierte Schneeballschlacht der Welt statt. Ganze 5834 Teilnehmer haben mitgemacht und sich den Schnee um die Ohren geschmissen.

Mit ziemlicher Sicherheit haben sich die Teilnehmer der Schneeballschlacht allerdings keinen roten Schnee an den Kopf geschmissen. Sowas gibt es nicht? Doch, gibt es wohl! Und zwar in den Sommermonaten im Hochgebirge oder in den Polargebieten. Dieser Schnee wird dann leicht gruselig Blutschnee genannt und ist tatsächlich kräftig rot gefärbt. Bevor jetzt aber Mordtheorien aufgestellt werden, gibt es hier die einfache Erklärung: Häufig liegt die Färbung an dem rötlichen Staub aus nahegelegenen Wüstengebieten, der sich mit dem Schneefall vermischt und diesen dann in schönster Halloween-Manier rot erscheinen lässt. Nicht sonderlich einladend sieht es trotzdem aus.

Schnee

https://www.flickr.com/photos/cristiana-bard/

Übrigens, falls Sie diesen Winter völlig durchgefroren vom Weihnachtsmarkt kommen oder die Autobatterie dank Frost nicht mehr anspringt, dann ist das ärgerlich – aber immer noch deutlich besser als im Winter 2001. Vor 15 Jahren wurde am Funtensee die niedrigste je gemessene Temperatur in Deutschland festgestellt: – 45,9 Grad. Bei der Temperatur brauchen Sie nicht mal versuchen Ihr Auto aufzubekommen, geschweige denn zu starten. Und von einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt raten wir Ihnen auch dringend ab. Generell ist das eine Temperatur, bei der Sie lieber mit Wärmflasche im Arm auf dem Sofa bleiben sollten.

Ganz viel Schnee liegt sicherlich auch am legendären Nordpol, wo der Weihnachtsmann bekanntlich sein Haus und seine Werkstatt hat und wo die Elfen um diese Zeit sicherlich gerade mit Hochdruck die letzten Geschenke fertigen und die Renntiere schon Aufwärmrunden über dem Wald drehen. Es ist allerdings ein Wunder, dass alle Briefe an Santa auch jedes Jahr ankommen, denn der Nordpol bewegt sich immer weiter. Alleine im letzten Jahrhundert hat sich der nördliche Breitengrad von 71 auf 85 Grad geändert. Es ist daher gut, dass die Renntiere auch ohne Radar immer wieder nach Hause finden können. Übrigens gehen nur die Deutschen und Amerikaner davon aus, dass der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt. Die Dänen glauben, dass der Mann mit dem weißen Bart in Grönland zu finden ist, während die Schweizer Santa Claus im deutschen Schwarzwald vermuten.

Wo auch immer der Weihnachtsmann tatsächlich wohnt, wir hoffen er kommt auch bei Ihnen vorbei und beschert Ihnen eine besinnliche Zeit –vielleicht ja sogar mit ein bisschen Schnee.

Wenn Sie noch mehr über die Weihnachtszeit und Weihnachtsbräuche erfahren möchten, dann wäre vielleicht unser Artikel Es wichtelt in deutschen Büros was für Sie.

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Haben Sie schon Ihre Wunschliste an den Weihnachtsmann geschrieben? Wenn nicht, dann wird es mal langsam Zeit! Wir haben farbiges Papier, Briefumschläge und Motivpapier für Sie, damit Sie Ihre Liste noch rechtzeitig vor Heiligabend erledigen können.

Für noch mehr Informationen rund um Büro und Arbeit schauen Sie doch mal auf unserer Facebook-Seite oder bei uns auf Twitter vorbei.

 

Vor 15 Jahren wurde am Funtensee die niedrigste je gemessene Temperatur in Deutschland festgestellt: - 45,9 Grad.
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