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8 Tipps gegen das Schreibblockaden-Monster

8 Tipps gegen das Schreibblockaden-Monster

Dieser Moment, wenn man mal wieder einen Artikel früher abgeben muss, der Abgabetermin für die Seminararbeit immer näher rückt oder die Formulierung für den neuen Kundenvertrag einfach nicht von der Hand gehen will- Horror. Jeder, der privat oder beruflich schreibt, kennt und fürchtet sie: Die Schreibblockade. Man starrt auf ein weißes Papier oder den leeren Bildschirm, aber nichts geht mehr- rien ne va plus. Kein Wort scheint zu passen und jeder Satz, der einem durch den Kopf geht, ist einfach nicht gut genug.

Eine klassische Schreibblockade ist für die Betroffenen in den meisten Fällen eine mittel-schwere Katastrophe. Wer schon einmal eine hatte weiß, dass es nicht nur frustrierend ist, sondern oftmals auch in richtigen Stress ausarten kann. Schreibblockaden sind tückische kleine Parasiten, bei denen man nie weiß, wann sie auftauchen oder wie lange sie anhalten. Ursachen kann es viele geben, psychische, hier zum Beispiel die Angst zu versagen, aber auch inhaltliche – nicht nur Informationsmangel, sondern auch, wenn der Berg an Informationen zu groß ist und man nicht weiß, wo man anfangen soll. Man ist in dem Moment unfähig Zusammenhänge herzustellen.

 

Kugelschreiber und Papier

https://www.flickr.com/photos/demerziii/4253502775/

Wir haben uns dieses Problem einmal näher angesehen und 8 Tipps zur Linderung des lästigen Biestes, zusammengestellt.

1 Struktur: Einfach losschreiben und sehen was dabei rauskommt, funkioniert bei diesen Blockaden leider oftmals nicht. Versuchen Sie es mit einem Strukturplan und setzen Sie sich ein Ziel – was soll denn bei Ihrem Text rauskommen? Sich eine Überschrift als Anhaltspunkt zu setzen kann helfen, nicht vom Thema abzukommen und hält Sie in Spur.

2. Von Innen nach Außen: Oftmals ist der Einsteig das Problem – diese ersten essenziellen Worte zu finden ist kein Zuckerschlecken. Umgehen Sie das doch einfach und fangen Sie mit dem Hauptteil an. Es gibt keine Regel – „der erste Satz muss als erstes auf dem Papier stehen“- also fangen Sie doch mit dem Teil an, der Ihnen am leichtesten fällt. Ein Vorschlag: Nehmen Sie die Einzelinformationen bzw. Notizen und formulieren Sie diese zu einem vollständigen Satz aus. Im zweiten Schritt fügen Sie alles zusammen und im letzten noch die Einleitung wie Schluss – é vuola, Text fertig.

3. In der Ruhe liegt die Kraft: Wenn möglich, schalten Sie sämtliche Störfaktoren aus. Legen Sie Ihr Handy weg, vermeiden Sie nicht-relevante Internetinhalte – Sie wissen schon, das böse Social Media bei dem einfach mal eine Stunde wie im Flug verloren geht – und  E-Mails können Sie auch noch später beantworten.

4. Von anderen lernen: Lösen Sie die „Was soll ich bloß schreiben?“ Frage mit dem Lesen anderer Texte und Artikel zu Ihrem Thema. Damit können Sie sich schnell und einfach neue Inspirationen holen und dies kann schnell zu neuen Aha-Momenten führen.

5. Bleiben Sie im Flow: Halten Sie sich davon ab, jeden Satz nach dem Schreiben sofort und gleich fünf mal durchzulesen. Schreiben Sie einfach einmal den Absatz, die Seite oder das Kapitel fertig und lesen Sie diesen nach einer Pause – Kaffe, Tee und Schokolade als Belohnung- nochmal durch.

6. Eine neue Umgebung ist angesagt: Wenn Sie mal wieder auf der Leitung stehen, wechseln Sie wenn möglich den Ort, an dem Sie schreiben. Ein kleiner Ortswechsel kann Wunder beim Kampf gegen das Blockaden-Monster bewirken.

7. Kurze Pausen: Das ist jetzt kein Freifahrtschein für Prokrastination und dem „Mach ich lieber Morgen“-Syndrom. Trotzdem hilft es, wenn Sie den Stift beziehungsweise die Tastatur ein paar Minuten weglegen und etwas anderes machen. Wichtig: Gehen Sie vom Computer, Laptop, Block weg – machen Sie sich einen Kaffee oder Tee oder gehen Sie für 10 Minuten an die frische Luft. Danach fällt es Ihnen gleich wieder viel einfacherer, neue Gedanken zu formen.

8. Free writing: Free writing, also das Schreiben ohne Unterbrechung, ist eine Methode des kreativen Schreibens, die Sie ganz einfach selbst und ohne viel Zubehör ausprobieren können – sie brauchen dafür nur eine Uhr, ein Blatt Papier und einen Stift. So geht’s: Sie stellen einen Timer auf 3-5 Minuten und schreiben in dieser Zeit ohne Pause alles, was Ihnen durch den Kopf geht. Egal ob übers Mittagessen, das noch in so weiter Ferne ist oder über Haushaltserledigungen – einfach loslegen. Es gibt nur zwei Regeln: Absetzen und Überlegen sind hier verboten. Versuchen Sie es doch einmal, wer weiß, vielleicht sind ja sogar ein paar brauchbare Sätze dabei.

 

Hand mit Stift und Block

https://www.flickr.com/photos/ravi-shah/26336950765/

Schreibblockaden sind lästige, frustrierende aber auch ganz normale Begleiter des Alltags – Sie dürfen sich davon nur nicht entmutigen lassen. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg und keine Garantie, um Schreibblockaden mit einem Schnips zu lösen, aber man kann ihnen zumindest den Kampf ansagen und es versuchen. Und nicht vergessen: Kein Mensch ist eine immer auf 100% perfekt laufende Maschine und das ist auch gut so, sonst wären unsere Texte doch langweilig – wenn wir Sie dann mal endlich aufs Papier gebracht haben.

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Wenn der Text dann erstmal fertig ist, geht es ans Korrekturlesen und Ausbessern. Damit das auch richtig klappt – soll ja auch professionell aussehen-, haben wir Korrektur-Stifte, Radierer und Klebebändern für Sie.

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Schreibblockaden sind lästige, frustrierende aber auch ganz normale Begleiter des Alltags – Sie dürfen sich davon nur nicht entmutigen lassen.
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