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Wieso Gruppenarbeit so wichtig ist…

Wieso Gruppenarbeit so wichtig ist…

“Ein Einzelner kann ein Kreuzworträtsel besser entwerfen, aber eine Gruppe löst es schneller”. Das ist laut dem Professor für Sozialpsychologie Dieter Frey, die Intelligenz der Massen. Aber woher kommt das und sollten wir ab jetzt alles in der Gruppe machen?

Sind wir mal ehrlich. Dieses Gruppending beginnt schon im Kindergarten. Wir sind die Bärchengruppe und gewinnen gegen die Winnie Pooh Gruppe. In der Schule geht das dann nahtlos in Gruppentische, Gruppenarbeiten und gemeinsame Problemlösungen über. Und wehe, Sie sagen in einem Bewerbungsgespräch mal, dass Sie nicht teamfähig sind. Können Sie direkt einpacken.

Wir sind gemeinsam schlauer

Irgendwie scheint das auf der Hand zu liegen. In einer Gruppe kommen viel mehr Kompetenzen zusammen, die sich dann zu einem großen Ganzen vereinbaren lassen. Ist es also doch nicht so schlecht, dass wir schon seit dem Kindergarten auf unser Gruppendenken gedrillt werden? Ein, uns allen sehr präsentes Beispiel ist der Publikumsjoker der Quizshow „Wer wird Millionär“. Auch hier wird die Intelligenz der Gruppe genutzt, um dem Einzelnen zu helfen. Die sogenannte kollektive Intelligenz.
James Surowiecki hat genau zu diesem Thema ein Buch geschrieben. „The wisdom of crowds – Die Weisheit der Vielen“. So führt er unterschiedliche Beispiele an, wieso wir in der Masse intelligenter sind und uns genau dies zu Nutze machen sollten.

wisdomofcrowds

Beispiel 1:

1968 – ein Schiff der Marine war am Grunde des Atlantiks unauffindbar. Verschiedenste Untersuchungen konnten das Schiff nicht auftreiben. Ein Marineoffizier sammelte die Meinungen und Vorschläge unterschiedlichster Wissenschaftler und bildete daraus einen Mittelwert. Nur 200 Meter vom errechneten Wert entfernt, konnte das Wrack geborgen werden.

Beispiel 2:

Auf einem Jahrmarkt musste das Gewicht einer Kuh möglichst genau geschätzt werden. Ja, sie ahnen es schon – die Gruppe kam genauer an den Wert heran, als es ein Einzelner je geschafft hatte.

 

Es geht aber auch anders

Diese beiden Beispiele zeigen eindrucksvoll, wie gut wir in einer Gruppe sein können. Doch genau das kann auch in die andere Richtung umschlagen.  So kann es zu einer fehlerhaften Gruppenintelligenz kommen. Emotionen sind ein gefährlicher Treibstoff , ähnlich wie der sogenannte Gruppenzwang. Die einzige Lösung ist hier die richtige Organisation, „um die Exzellenz für den Alltag zu erarbeiten.“

“Wenn eine Gruppe gut organisiert ist, sind wir in ihr stärker”-  Ein Mantra für die Gruppenarbeitsgegner, das Sie sich während der Arbeitsphase immer wieder aufsagen können.

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Teamwork Emotionen sind ein gefährlicher Treibstoff
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