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Der Umgang mit den sozialen Medien ist kein Hexenwerk!

Der Umgang mit den sozialen Medien ist kein Hexenwerk!

Ein „Like“ hier, ein „Follow“ dort – Die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. gehören für einen immer größer werdenden Teil der Gesellschaft zum Alltag. Social Media hat unsere Kommunikation grundlegend verändert und soziale Netzwerke sind schon lange kein Teenager-Thema mehr. Viele Unternehmen haben bereits begriffen wie wichtig es ist, online mit einer Website vertreten zu sein und über Netzwerke mit den Kunden im direkten Kontakt zu bleiben. Die Scheu, sich in die unbekannten Weiten der sozialen Netzwerke zu begeben, ist bei einigen jedoch noch groß. Klar, zu häufig hört man von Unternehmen, die mit einem unbedachten Post einen riesige Empörungswelle auslösen oder mit einer unbedachten Verlinkung plötzlich mit negativen Schlagzeilen in Verbindung gebracht werden. Deswegen gleich vorne weg: Die Social Foto Media Betreuung für ein Unternehmen sollte nicht dem Schülerpraktikanten überlassen werden – denn das Internet vergisst ja bekanntlich nie. Um zu zeigen, dass die Verwendung von Social Media kein Hexenwerk ist, haben wir mit Tina Gallinaro gesprochen. Die Social Media Expertin hilft Firmen, sich im Internet zurechtzufinden. Im Interview erklärt sie uns ganz klar die ideale Marschrichtung für Unternehmen im Internet und räumt mit einigen Do’s and Don’ts auf.

Viking: Warum braucht mein Unternehmen Social Media Betreuung bzw. „Extrawerbung“?

Tina Gallinaro: Viele Unternehmer haben zwar verstanden, dass es wichtig ist, ihre Dienstleistung im Internet mit einer eigenen Webseite sichtbar zu machen. My home is my castle – der erste Schritt in Richtung Social Media wäre, ein Blog zu integrieren, damit diese Inhalte in den sozialen Netzwerken gestreut werden können.

Da die Zeit ein ausschlaggebender Faktor ist, sollte man sich am Anfang auf ein oder zwei Netzwerke beschränken, diese aber regelmäßig aktualisieren. Dennoch fehlt es oftmals an Ideen, Zeit für die Umsetzung, in erster Linie fehlt ihnen aber das notwendige Wissen dazu!

Social Media

https://www.flickr.com/photos/mysign_ch/

Wenn eine Strategie ausgearbeitet wurde, steht der Planung nichts mehr im Wege. Ein Redaktionsplan bewirkt wahre Wunder, denn man stellt beim Hausbau auch nicht zuerst die Möbel an den Platz und baut das Haus um die Möbel herum. Planloses Posten ist demnach nicht wirklich sinnvoll.

Ich habe leider schon unzählige Male Anfragen von Unternehmen bekommen, die kein Interesse daran haben, sich mit den sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen und sie wollen die “unangenehme Sache” komplett abgeben. An dieser Stelle bin ich weg und lehne dankend ab, denn ich bin keine eierlegende Wollmilchsau.

Viking: Wie bewerten Sie den Ausspruch „Ach den Social Media Account; da setzen wir einfach den Praktikanten dran“?

Tina Gallinaro:  Social Media ist und bleibt reine Chefsache! Praktikanten, die dies im Rahmen ihrer Arbeitszeit erledigen müssen, kennen die internen Arbeitsabläufe kaum oder überhaupt nicht. Dazu gibt es viele Bereiche, die gehören einfach nicht an die Öffentlichkeit! Ein Praktikant wäre mit dieser Aufgabe mehr als überfordert und kann das Unternehmen nicht 1 zu 1 widerspiegeln!

Foto mit Text

https://www.flickr.com/photos/marcelograciolli/

Viking: Welche positiven/negativen Beispiele können Sie uns aus dem Bereich Content Marketing geben?

Tina Gallinaro: Im Bereich Content Marketing geht es viel um Emotionen. Da der Konsument im Internet inspiriert werden muss, werden entsprechende Bilder, Texte und Videos produziert. Man kennt das ja selber: Findet man einen Beitrag, der einen zum Staunen und Lachen bringt, dann ist unser Bedürfnis stärker, ihn auch mit anderen zu teilen. Wer Emotionen einsetzt, kann gewinnen, aber auch verlieren.

Das beste Beispiel zum brillanten Content-Marketing war die Edeka-Weihnachtswerbung: “Heimkommen”. Zwar waren einige User not amused darüber, wie man bloß auf die Idee kommen kann, den eigenen Tod vorzutäuschen, aber diese Aktion hat sich mehr als gelohnt!  Mittlerweile hat das Video mehr als 46 Millionen Aufrufe bei YouTube – dazu unzählige Erwähnungen in allen bekannten Medien. Zu negativem Content-Marketing fällt mir nur ein, wenn Texte und ganze Blogbeiträge geklaut und 1 zu 1 auf fremden Webseiten eingesetzt wird.

Es folgt ein kurzes Social Media Einmaleins:

Infografik

Wenn Sie diese Tipps beachten werden Ihnen mit Sicherheit die „Likes“ und „Follows“ nur so zufliegen. Einem erfolgreichen Einstieg in die Kunst des Social Media’s steht demnach nichts mehr im Wege.

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Um sich perfekt auf den Eintritt in die Welt der sozialen Netzwerke vorzubereiten kann eine To-Do Liste hilfreich sein. Damit Sie auch nichts vergessen, haben wir Karteikärtchen, Haftnotizen und Leuchtstifte für Sie.

Für noch mehr Informationen rund um Büro und Arbeit schauen Sie doch mal auf unserer Facebook-Seite oder bei uns auf Twitter vorbei.

Unternehmen haben kein Interesse daran, sich mit den sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen und sie wollen die "unangenehme Sache" komplett abgeben.
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