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Digitale Stifte

Digitale Stifte

Die Handschrift des digitalen Zeitalters

Der Stift gehört wahrscheinlich zu den ersten Werkzeugen, die der Mensch nutzte. Heute scheint er in unser digitales Zeitalter nicht mehr gut hineinzupassen – Texte werden in der Regel über die PC-Tastatur getippt. Aber es gibt auch Gelegenheiten, wo handschriftliche Notizen unverzichtbar sind, z.B. in Meetings. Denn der Gebrauch von Laptops in Besprechungen stört die Kommunikation häufig massiv. Zudem prägen sich handschriftliche Notizen besser ein. Aber auch hier bietet das Computerzeitalter eine zeitgemäße Lösung an: den digitalen Stift!

Moderne Geschichte schreiben

Digitale Stifte vereint eine Grundfunktion: Sie digitalisieren handschriftlich gemachte Notizen. Und so funktioniert’s: Alle Ausführungen verfügen über zwei Komponenten – einen Stift und einen Empfänger. Der Stift unterscheidet sich optisch kaum von einem gewöhnlichen Kugelschreiber, beherbergt in seinem Inneren neben der Mine aber auch digitale Technik. Der Empfänger wird am oberen Rand des Schreibpapiers befestigt, eingeschaltet, und schon kann es losgehen.
Über eine Kombination aus Ultraschall und Infrarotsensoren, die der Stift aussendet, erkennt der Empfänger die analoge Schrift und wandelt sie in digitale um. Einziges Kriterium: Der Nutzer muss auf seinen Schreibstil achten! Die Schrift darf nicht zu schräg, ungenau oder schnell aufs Papier gekritzelt werden – für Ärzte sind die digitalen Wunderstifte also nicht geeignet.

Im Folgenden stellen wir Ihnen drei digitale Stifte vor:

1. Der Einfache: IRISNotes Express 2


Der digitale Stift von Iris speichert nicht nur handschriftliche Notizen in digitaler Form, sondern exportiert diese auch zu Outlook, Word oder Notepad. Mittels einer OCR-Software kann der Text zudem am PC editiert werden; die Übertragung erfolgt via USB-Anschluss. Das Speichervolumen beträgt bis zu 100 Seiten, maximal in der Größe DIN A 4. „Umblättern“ zwischen den Seiten, um nachträglich Notizen einzufügen, ist jedoch nicht möglich. Die Akkuleistung des Stiftes liegt bei acht Stunden Laufzeit. Der IRISNotes Express 2 verfügt über ein Portfolio an 16 Sprachen. Kosten: 99,- Euro.

2. Der Allrounder: Staedtler Digitalstift 990 02


Etwas teurer (129,- Euro), aber mit erweiterten Funktionen kommt der Digitalstift 990 02 von Staedtler daher. Dieser digitalisiert nicht nur Texte, sondern auch Zeichnungen und ist damit auch für Grafiker geeignet. Zudem verfügt er über eine Handschriftenerkennung, die das Auslesen der Textnotizen vereinfacht. Auch er speichert bis zu 100 DIN A4 Seiten, hat aber den Vorteil, dass er sogar 32 Sprachen erkennt. Über ein USB-Kabel kann die Verbindung zum PC hergestellt und die Batterie geladen werden. Es ist aber auch eine kabellose Datenübertragung über Bluetooth zu Windows PCs und mobilen Endgeräten – beispielsweise Blackberry, iPhone oder iPad – möglich. Im Online-Modus erscheinen nahezu alle Schreib- und Zeichenbewegungen des Stifts auf dem Blatt in Echtzeit auch auf dem Monitor!

3. Der Kreative: Wacom MDP-123-DE Inkling


Der Stift von Wacom digitalisiert ausschließlich Skizzen und Zeichnungen, die schon beim Zeichnen automatisch in Vektorgrafiken umgewandelt werden. Per Knopfdruck können bereits während des Zeichnens Ebenen erfasst werden, die Roh- und Final-Entwürfe trennen und damit alle Stadien des Entwurfes sichern. Der Vorteil: Diese werden von den genutzten Grafikprogrammen – beispielsweise Photoshop oder Illustrator – bereits beim Import der Grafiken erkannt. Bis zu zehn Seiten und mehr als hundert Zeichnungen können auf dem Stift gespeichert werden, ehe sie auf den PC übertragen werden müssen; die Akkulaufzeit ist ähnlich den anderen Modellen. Erhältlich ab ca. 90,- Euro.

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Inkling-Digital-Pen-e1314815063236 Der Gebrauch von Laptops in Besprechungen stört die Kommunikation häufig massiv. Zudem prägen sich handschriftliche Notizen besser ein. Aber auch hier bietet das Computerzeitalter eine zeitgemäße Lösung an: den digitalen Stift!
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