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Tradition vs. Hipster

Tradition vs. Hipster

Apple fürs Büro: ein Schnell-Check

Jeder kennt ihn. Den Apfel mit dem Biss. Doch nicht alle haben ihn. Zumindest nicht im Büro. Natürlich, Apple ist hip, und wer etwas auf sich hält, besitzt zumindest ein iPhone oder ein iPad. Im Büro geht es allerdings nicht darum, trendy zu sein. Stattdessen spielen im Arbeitsalltag Effizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit die Hauptrolle. Schlüsselfaktoren, bei denen Apple-Computer traditionell die Nase vorn haben. Dem stehen vielerlei Vorurteile gegenüber: Apple sei zu teuer, zu kompliziert, zu inkompatibel. Trotzdem hat der Mac seine Berechtigung und ist fürs Büro besser geeignet, als so mancher vermutet.

Die Angst vor der Isolation: die  Kompatibilität

Die Marktführerschaft von Microsoft sorgt dafür, dass sich viele die Frage nach einem Mac oder Apple-PC gar nicht erst stellen. Weil Inkompatibilität mit Microsoft-Rechnern und damit eine Isolation von Kunden und Geschäftspartner befürchtet wird, zieht der Mac oft den Kürzeren. Dabei läuft Office inzwischen auch unter Mac OS, und zwar völlig problemlos. Das erscheint zwar inkonsequent, hilft aber auch die Angst vor Unbekanntem abzubauen: Sollte man an der ungewohnten Bedienung scheitern, kann immer noch zu Altbekanntem gewechselt werden. Zudem konzentriert das minimalistische Interface die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche und macht die Bedienung – ist sie erst einmal erlernt – so leicht wie Fahrradfahren oder Schwimmen.

 Licht zieht Motten an: die Sicherheit

 Obwohl die Marktführerschaft von Microsoft oftmals Entscheidungfaktor ist, birgt gerade dieser Umstand  ein Risiko: Hacker lieben Windows-Systeme! Mac-Anwender haben hingegen mit Spähangriffen bislang wenige Probleme. Die Sicherheitslage mag nicht ewig so entspannt bleiben. Dennoch sind Apple-Anwender zurzeit auf der deutlich sichereren Seite.

Nicht alles ist Gold, das glänzt: der Preis

 Ein wichtiges Kriterium zur Entscheidung zwischen Mac und PC ist der Preis. Produkte von Apple gelten allgemein als teurer, und das stimmt sogar, zumindest zum Teil: Apple spart sich die unteren Preissegmente und konzentriert sich bewusst auf die Mittel- und Luxusklasse. Microsoft-Rechner hingegen gibt es in allen Preisklassen. Einen finanziellen Vorteil bietet ein Mac aber doch: Hard- und Software werden bereits in einem Paket geliefert. Windows-Anwendungen sind beim Kauf von Rechnern allenfalls als Demoversion installiert – Windows-Lizenzen müssen teuer dazugekauft werden. Der Anschaffungspreis einer einzigen dieser Lizenzen inklusive Gerätepreis übersteigen oft bereits die Kosten eines Mac. Vergleichen Sie doch einfach mal.

Starker Auftritt: die Performance

Das All-in-one-Paket von Apple hat zum Vorteil, dass Hard- und Software bereits aus einer Hand kommen und dadurch optimal aufeinander abgestimmt sind. Tatsächlich lastet der Mac seinen Arbeits- und Festplattenspeicher besser aus und stürzt seltener ab als die stabilsten Windows-PC’s. Selbst beim Hoch- und Runterfahren ist der Mac zuverlässiger als sein Kollege von Microsoft. Lediglich bei der Anpassung an individuelle Ansprüche müssen Mac-User hier und da Abstriche machen.

Fazit

Apple gilt allgemein als ein Lifestyle-Accessoire und damit als wenig für das Büro geeignet. Tatsächlich steht er dem PC aber keineswegs nach. Im Gegenteil: Wem Stabilität und geringer Aufwand in Sicherheitsfragen wichtig sind, fährt mit einem Mac sehr gut. Wer seine Geräte hin und wieder austauschen und sich auf neue Anwendungen freut, dem sei zu einem PC geraten. Welcher Rechner letztendlich besser zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt, müssen Sie selbst abwägen – wirklich falsche Entscheidungen gibt es hier nicht.

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Welcher Rechner letztendlich besser zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt, müssen Sie selbst abwägen – wirklich falsche Entscheidungen gibt es hier nicht
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