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Das Post-Holiday-Syndrom

Das Post-Holiday-Syndrom

Wer kennt das nicht: Man kommt gerade frisch aus dem Urlaub und spätestens in der Mittagspause am ersten Arbeitstag zurück hat man das Gefühl, dass man jetzt eigentlich wieder urlaubsreif wäre. Man kann sich nicht so recht konzentrieren, der Schreibtischstuhl ist bei weitem nicht so gemütlich wie der Liegestuhl, die ungelesenen E-Mails im Postfach werden einfach nicht weniger und das frühe Aufstehen am Morgen macht das ganze auch nicht besser.

Die gute Nachricht zuerst: Sie sind kein Einzelfall. Viele Menschen fühlen sich nach dem Urlaub traurig oder deprimiert und haben oft Konzentrationsschwierigkeiten. Diese Phänomen hat sogar einen Namen und nennt sich „Post-Holiday-Syndrom“.

Oft hält die gedrückte Stimmung allerdings nicht lange an. Spätestens nach einer Woche geht es den meisten wieder gut und die Arbeit macht wieder Spaß.

Aber gibt es auch eine Möglichkeit, die „Genesung“ zu beschleunigen oder es gar nicht erst dazu kommen zu lassen? Hier sind 4 Tipps.

Gestresster Kollege

 

1. E-Mails

Auch an normalen Arbeitstagen können E-Mails ablenken und stressen. Umso schlimmer ist es dann nach dem Urlaub, wenn sich die Anzahl der E-Mails im dreistelligen Bereich angehäuft hat.

Eine Lösung für dieses Problem kann man umsetzen bevor der Urlaub losgeht, und zwar indem man an seinem letzten Arbeitstag sein Postfach so weit wie möglich aufräumt. E-Mails, die nicht mehr gebraucht werden können gelöscht oder in die zugehörigen Projekt-Ordner verschoben werden. Mails, die man noch braucht, können mit verschiedenen Farben markiert werden, damit man nach dem Urlaub sofort den Überblick hat. Es kann auch hilfreich sein, Aufgaben aus E-Mails auf einem Blatt Papier zu notieren, damit nach dem Urlaub wirklich nur Neues im Postfach ist.

Vermutlich wegen des Stressfaktors, den E-Mails mit sich bringen, checken einige auch im Urlaub ihren Posteingang. So kann der Einstieg nach der Pause einfacher fallen.

 

2. Unter der Woche anfangen

Eine zweite Taktik ist, die Woche zurück in der Arbeit nicht an einem Montag zu beginnen. Wer in der Mitte der Woche anfängt muss nicht so lange aufs Wochenende warten und hat am Anfang der Woche noch Zeit zurück in seine gewohnte Routine zu finden, den Koffer auszupacken und einzukaufen.

Wenn es nicht anders geht als an einem Montag anzufangen, sollte man sich am besten schon vor dem Urlaub auf den ersten Arbeitstag zurück vorbereiten. Wenn man weiß, dass die Wohnung ordentlich und geputzt ist, im Kühlschrank nichts ist, das verschimmeln kann, und jemand die Pflanzen gießt, kann man sich auch im Urlaub besser entspannen. Wenn man außerdem ein paar Tage vorher wieder anfängt früher ins Bett zu gehen, fällt das frühe Aufstehen nicht ganz so schwer.

 

Wäscheberg Koffer

 

3. Aufräumen

Manche Menschen mögen sich von Unordnung nicht aus der Ruhe bringen lassen, doch viele fühlen sich von Chaos gestresst. Wenn man dann auch noch die Rückkehr in die Arbeit anstrengend ist, kann man vermutlich auch nach Feierabend nicht richtig abschalten. Deshalb ist es hilfreich, wenn man ein paar Tage vor dem ersten Tag zurück im Job schon aus dem Urlaub nach Hause kommt. So hat man Zeit um auszupacken, Wäsche zu waschen, die angehäufte Post zu sortieren und Besorgungen zu erledigen.

 

4. Den nächsten Urlaub planen

Dieser Punkt erklärt sich von selbst. Man kommt aus dem Urlaub zurück und hat erstmal nichts, auf das man sich freuen könnte. Wenn man seinen nächsten Urlaub plant, hat man aber gleich ein neues Ziel in Sicht und die Zeit zur nächsten Pause erscheint nicht ganz so lange. Es müssen auch keine zwei Wochen in der Karibik sein; ein Wochenendausflug kann auch schon Urlaubsgefühle hervorrufen.

Es soll übrigens erholender sein, öfter und dafür kürzer Urlaub zu machen. Eigentlich logisch, denn wer kürzer in der Arbeit fehlt, bei dem häuft sich auch nicht so viel an. Und je kürzer die Spanne zum nächsten Urlaub ist, desto schaffbarer erscheint sie.

Laut einer Studie der niederländischen Psychologin Jessica de Bloom ist man nach mehrwöchigem Urlaub genauso schnell wieder gestresst wie nach einem Kurzurlaub – viel hilft also nicht immer auch viel.

Die perfekte Ausrede für ein langes Wochenende…

 

 

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Viele Menschen fühlen sich nach dem Urlaub traurig oder deprimiert und haben oft Konzentrationsschwierigkeiten.
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