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Weihnachtsgeschenke für Kunden und Partner

Weihnachtsgeschenke für Kunden und Partner

Bereits ab September füllen sich die Supermarktregale mit Schoko-Nikoläusen und Lebkuchen – auch wenn bei Sonnenschein und Eis am Stiel noch keiner an Weihnachten denken mag. Dabei kann es im Geschäftsleben durchaus Vorteile haben, sich bereits frühzeitig Gedanken um Geschenke zu machen. Und zwar dann, wenn es um Aufmerksamkeiten gegenüber Geschäftspartnern und Kunden geht, mit denen die positiven Geschäftsbeziehungen untermauert werden sollen. Denn Planung und Auswahl des passenden Geschenks sind aufwändig und kosten Zeit.

Die Sache mit der Steuer

Bevor man in die konkrete Geschenksuche einsteigt, sollte man sich vorher klar machen, in welchem Preisrahmen sich die Kundenpräsente bewegen sollen. Steuerrechtlich gibt es hier drei Modelle:

  1. Geschenke bis 10,00 Euro:
    Die sog. Sachzuwendungen bis 10 Euro werden nicht besteuert und sind auch beim Empfänger nicht steuerpflichtig. Auch müssen bei solch kleinen Aufwendungen nicht die Namen der Empfänger einzeln notiert werden – je nach Kundenstamm spart das Geld und Zeit. Allerdings ist die 10-Euro-Grenze eine Brutto-Summe, also inkl. Umsatzsteuer.
  1. Geschenke bis 35,00 Euro:
    Geschenke für Geschäftskunden und -partner unterliegen einer Freigrenze von 35 Euro netto und können als Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Lediglich bei Kleinunternehmern nach §19 UStG, die nicht umsatzsteuerpflichtig sind, wird der Brutto-Betrag berechnet. In jedem Fall muss gegenüber dem Finanzamt der Name des Beschenkten genannt werden. Dieser wiederum muss das Geschenk lohnversteuern. Um dem Beschenkten das zu ersparen, kann das schenkende Unternehmen die Lohnsteuer übernehmen, muss dies aber dem Beschenkten mitteilen. Außerdem gilt: Die Freigrenze von 35 Euro gilt pro Person und Jahr und darf nicht mehrfach erreicht werden! Wurden also einer Person im Laufe des Jahres bereits zu Geburtstagen oder Firmenjubiläen Präsente überreicht, bleibt für Weihnachten nur noch der Differenzbetrag übrig. Sollte das nicht ausreichen, bleibt noch Variante drei:
  1. Geschenke über 35,- Euro:
    Diese sind nicht von der Steuer absetzbar. So soll verhindert werden, dass vollkommen überteuerte oder zu hochwertige Geschenke als Betriebsausgaben deklariert werden können.

Und dann war da noch …

… das Geschenk selbst. Auch beim Einstieg in die konkrete Suche lohnen sich vorab ein paar Gedanken: Wer soll beschenkt werden? Möchten Sie allen das Gleiche zukommen lassen oder personalisierte Präsente versenden? Was passt zu den betreffenden Personen? Um nicht den Überblick zu verlieren, ist es grundsätzlich ratsam, zunächst eine Liste der Menschen zu erstellen, die in den Kreis der Beschenkten fallen. Hat man alle Unklarheiten beseitigt, fehlt nur noch das Präsent selbst. Die Entscheidung kann Ihnen keiner abnehmen, folgende Tipps helfen aber, nicht daneben zu greifen:

  • Senden Sie keine verderblichen Lebensmittel per Post! Sollte der Empfänger das Paket verpassen, macht ein verdorbenes Geschenk nach den Feiertagen keinen guten Eindruck.
  • Verschenken Sie keinen „Nippes“! Auch eine Kleinigkeit ist als nett gemeinte Aufmerksamkeit ausreichend, es sollte aber etwas Nützliches sein, womit der Empfänger etwas anfangen kann und das nicht gleich in den nächsten Mülleimer wandert.
  • Schenken Sie im Rahmen! Ein zu teures Geschenk kann bestenfalls als unpassend oder aufdringlich empfunden werden, schlimmstenfalls sogar als versuchte Bestechung missverstanden werden. Das ist nicht nur strafbar, sondern auch für den Kunden unangenehm. Suchen Sie daher nach einem Geschenk, das Mehrwert schafft, aber angemessen ist.
  • Sehen Sie von Spenden für wohltätige Zwecke im Namen des Kunden ab! Eine Spende als Geschenk verpackt, gilt als eines der am wenigsten geschätzten Geschenke. Wenn Sie spenden möchten, dann auf eigenen Namen.

Kleiner Tipp zum Schluss: Schließen Sie eine persönliche Nachricht an. Das macht auch Sinn, wenn Sie viele Kunden haben, die Sie beschenken möchten, denn eine handschriftliche Karte hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck.

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Um nicht den Überblick zu verlieren, ist es grundsätzlich ratsam, zunächst eine Liste der Menschen zu erstellen, die in den Kreis der Beschenkten fallen.
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