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Star Wars Sturmtruppler – Ein Kunstwerk aus Pinnnadeln

Star Wars Sturmtruppler – Ein Kunstwerk aus Pinnnadeln

Als 1977 der erst Star-Wars-Film in die Kinos kam, war wohl nicht zu erwarten, dass sich daraus so eine Erfolgsgeschichte entwickelt, dass auch mehr als 40 Jahre später die Herzen der Fans höherschlagen, wenn jemand „Star Wars“ auch nur in einem Nebensatz erwähnt. Auch im Viking-Büro gibt es ein paar eingefleischte Star-Wars-Fans, die bereits in der Vergangenheit ihrer Kreativität freien Lauf gelassen haben und ein Star-Wars -Projekt im Büro gestartet haben. Dieses Mal haben sie jedoch einen unserer Schreibtische mit sage und schreibe 28.800 (!!) Pinnwandnadeln verschönert. Dieser bekommt nun einen Ehrenplatz im Konferenzraum. So ist das gute Stück entstanden:

Sicherlich wird der aufmerksame Leser sich jetzt fragen, wie man auf so eine verrückte Idee kommt und vor allem wie man es schafft einen Storm Trooper in ein Pinnwandstecker-Kunstwerk zu verwandeln.

Photoshop, Pixel und Pinnnadeln

Der von uns auserwählte Schreibtisch wurde zuallererst einmal vermessen. So wussten wir, dass wir eine 2,40m x 1,20m große Fläche für unser Kunstwerk zu Verfügung hatten. Da wir aus unserer Post-It-Aktion aus der Vergangenheit gelernt haben, dass wir nicht einfach loslegen können, gingen wir das Star Wars Projekt „Pinnnadel-Storm-Trooper“ ganz gewissenhaft und mathematisch an. Um genau herauszufinden, wie viele Pinnwandstecker wir benötigen, haben wir uns unsere eigene Designvorlage angefertigt. In dieser entspricht ein Pixel einem Pinnwandstecker. In Originalgröße hat jeder der kleinen bunten Stecker ungefähr einen Zentimeter Durchmesser. Also hieß es, ran an Photoshop.

Pinnadeln in Nahaufnahme

Dort gaben wir die Maße des Schreibtischs ein. Unser Bild sollte aus Pinnnadeln in den Farben blau, grün, gelb, rot, schwarz und weiß entstehen. Also haben wir Photoshop dazu „gezwungen“ auch nur diese sechs Farben zu verwenden. Im Histogramm des Programms wurde dann ausgezählt wie viele Pixel es von jeder Farbe gibt. So kamen wir auf die stattliche Gesamtzahl von 28.800 Pinnadeln – davon 12.859 schwarze, 9.865 weiße, 2.680 blaue, 1.225 grüne, 1.156 gelbe und 1.015 rote Stecker. Nun benötigten wir das Ganze natürlich noch in der Größe unseres Tisches und vergrößerten das Kunstwerk in Photoshop maßstabsgetreu um 3200%, um uns eine Vorlage zu kreieren, auf welcher auf jedes Pixel eine Pinnwandnadel gesteckt werden kann: 1 Pixel = 1cm.

Soweit zur Theorie. Doch wie lässt sich das “Projekt Star Wars” am besten in die Tat umsetzen, fragten wir uns nun. Zuerst überlegten wir uns, die Vorlage in Originalgröße in einer Druckerei drucken zu lassen und das im Anschluss auf eine entsprechend große Pinnwand zu kleben. Dank ausgiebiger Google-Recherche hatte ein Kollege jedoch einen noch besseren Vorschlag: wir ließen eine Hartschaumplatte aus PVC direkt mit dem Bild bedrucken. So riskierten wir nicht einmal das Verrutschen des Ausdrucks auf dem Kork einer Pinnwand und es stellte sich heraus, dass diese Möglichkeit sogar kostengünstiger war. Da die Hartschaumplatte aus PVC an sich recht stabil ist, können wir sie nach vollbrachter Tat auch leichter hin und her transportieren.

gedruckte Vorlage zum Stecken der Pinnadeln für Sturmtruppler

The Making of “Pinnnadel-Sturmtruppler”

Alle Viking-Angestellten wurden ermutigt, über den Tag verteilt immer mal wieder kleine fünfminütige Pausen zu machen und Pinnadeln zu stecken. Insgesamt arbeiteten wir 39 Stunden lang in wechselnder Besatzung eine Woche lang an der Kreation des Storm Troopers aus Pinnwandsteckern. Die Herangehensweise der Kollegen war unterschiedlich. Während die Einen ihren Abschnitt ganz systematisch Pixel für Pixel mit Pinnadeln füllten, konzentrierten sich andere erst auf eine Farbe in ihrem Bereich und andere wieder arbeiteten sich von außen nach innen oder umgekehrt vor. Viele Kollegen waren so im Star Wars Fieber, dass sie es kaum erwarten konnten, auch ihre Mittagspause mit Pinnadelstecken zu verbringen

Hände stecken Pinnadeln für Star Wars Kunstwerk

Eine Glasplatte für Sturmtruppler

Unser ehrgeiziges Ziel war von Anfang an, nicht nur eine Momentaufnahme, sondern auch ein dauerhaftes Kunstwerk zu schaffen. Deshalb hatten wir überhaupt erst die Idee, unseren Pinnadel-Storm-Trooper dauerhaft auf dem Konferenzraumtisch zu platzieren. Doch wie können wir den Tisch weiterhin nutzen ohne das Kunstwerk jedes Mal herunterzunehmen? Eine Glasplatte zum Abdecken des Tisches musste also her. Die Maße unseres Tisches kannten wir inzwischen natürlich auswendig: 2,40 m x 1,20 m. Der Glaser unseres Vertrauens fertigte uns die Abdeckplatte entsprechend unserer Maße an und bohrte sechs Löcher in das Glas – eins an jeder Ecke und zwei in der Mitte. So war es uns möglich die Glasplatte mit Hilfe von sechs Möbelfüßen aus Metall auf dem Schreibtisch zu befestigen.

Voilà: unser Sturmtruppler aus Pinnwandsteckern passt wunderbar in den so entstandenen Zwischenraum und ist somit quasi eine Dauerausstellung in unserem Konferenzraum.  Wir sind sehr stolz auf unser Kunstwerk und freuen uns schon auf jedes einzelne Meeting an unserem Super-Storm-Trooper-Pinnwandnadel-Tisch.

In unserer Slideshow finden Sie weitere Bilder von unserem Projekt.

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Welche Star Wars Figur hätten Sie aus Pinnnadeln gesteckt? Oder haben Sie eigene Pinnnadel-Steck-Projekte, die Sie uns gerne auf unserer Facebook-Seite oder bei Twitter zeigen möchten?

Star Wars + Schreibtisch + 28.800 Pinnadeln = Super-Sturmtruppler-Pinnadel-Tisch
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