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Schöne neue Arbeitswelt im Homeoffice? – Kommt ganz auf unsere Haltung an

Schöne neue Arbeitswelt im Homeoffice? – Kommt ganz auf unsere Haltung an

Von : Viking

Im Homeoffice zu arbeiten, gehört zur neuen Normalität. Aber was machen wir zu Hause in unserer Arbeitszeit? Sitzen wir den ganzen Tag konzentriert und nur mit vereinzelten Kaffeepausen vor dem Bildschirm oder nutzen wir verstärkt Freiheiten? Viking hat es für Sie herausgefunden.

In einer gemeinsamen Studie mit Searchlab hat Viking 122 Personen zu ihren Aktivitäten im Homeoffice befragt. Und was haben sie festgestellt? Neben den üblichen Arbeitsaufgaben sind häusliche Aufgaben die unangefochtene Nummer eins. Beispielsweise kümmert sich mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) um volle Wäschekörbe während der Arbeitszeit und mehr als ein Drittel (36 Prozent) reinigt das Haus. Darüber hinaus gehört das Einkaufen (mit rund 33 Prozent) ebenfalls zu den Top Drei.

Die Schlüsselfrage bei diesen Ergebnissen: Was halten wir davon? Ist es gut, seine Arbeit regelmäßig zu unterbrechen oder führt das später zu Verzögerungen? Wenn es um die Produktivität von Heimarbeitern geht, sind die Meinungen sehr verschieden, wie Umfragen verdeutlichen. Die Befürworter der Arbeit im Homeoffice verweisen vor allem auf die Unmöglichkeit, sich acht Stunden lang zu konzentrieren. Mit anderen Worten: Unsere Gehirne brauchen auch mal eine Auszeit. Derweil befürchten Gegner der Heimarbeit vor allem, dass nicht jeder genügend Disziplin hat, um produktiv zu bleiben. Diese beiden Positionen zeigen die Bandbreite der existierenden Auffassungen.

 

Ändern der Körperhaltung

Die Produktivität im Homeoffice ist demnach umstritten. Aber bei Viking finden wir den ergonomischen Aspekt des Arbeitens von zu Hause aus besonders interessant. Und unter diesem ist eine Unterbrechung der Arbeit durchaus positiv. Den ganzen Tag auf einem Bürostuhl zu sitzen, kann für die eigene Körperhaltung eine ganze Reihe von negativen Konsequenzen haben. Bewegung und Abwechslung sind für eine gesunde Körperhaltung empfehlenswert. So gesehen ist es eine gute Idee, einen Arbeitstag für Einkäufe zu unterbrechen und sich um volle Wäschekörbe zu kümmern.

 

Schuldgefühle

Manchmal fühlen sich Mitarbeiter schuldig, wenn sie zu Hause die Wäsche waschen oder staubsaugen. Für sie fühlt es sich wie eine Art Arbeitsvermeidung an, aber dieses Schuldgefühl müssen sie nicht haben. Nach und nach erkennen immer mehr Arbeitgeber, dass acht Stunden Nachdenken – was bei Büroarbeit oft gefordert ist – kaum möglich ist. Es ist gut, den Kopf für eine Weile frei zu bekommen und sich stattdessen zu bewegen.

Außerdem lassen sich Arbeitszeiten nun in der Praxis immer häufiger flexibel einteilen. Wenn ein Mitarbeiter am Abend für eine Stunde am Laptop sitzt, weil er in der Stadt zu Mittag gegessen hat, ist das für viele Arbeitgeber kein Problem mehr. Dadurch wird die Arbeit wesentlich flexibler, entspannter und gesünder.

Wir begrüßen auf jeden Fall kurze Pausen im Homeoffice. Und wenn Sie an Ihrem Schreibtisch sitzen, denken Sie bitte unbedingt an eine gute Körperhaltung! Denn die meisten Heimarbeiter tun sich damit eher schwer – ein weiteres wichtiges Thema.

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